…das hört sich ja eigentlich selbstverständlich an. Du bist doch erwachsen, 3×7 Jahre alt, und für Dich verantwortlich – oder?
Doch wie weit gehst Du WIRKLICH in die SELBST-Verantwortung?
Wenn ich mein Leben rückwirkend betrachte, bin ich lange Zeit in der festen Überzeugung durchs Leben gegangen, voll und ganz in der Verantwortung für mich zu sein. Rein rechtlich stimmte das wohl auch – zumindest nach Vollendung des 18. Lebensjahres. Natürlich habe ich auch die Konsequenzen meines Handelns selbst getragen – z.B. durch den ein oder anderen heftige Kater nach exzessivem Feiern, Muskelkater nach zu viel Sport, Liebeskummer, Unrechtgefühle, Aggressivität, Stressgefühle und, und …😊
Aber ich habe auch oft genug die Gründe im außen gesucht, wenn es mir nicht gut ging.
Kennst Du das auch, dass Dir immer wieder gute Gründe einfallen, warum es Dir gar nicht gut gehen kann?
- In Liebesverbindungen/Partnerschaften/Beziehungen, weil Deine Partnerin/Dein Partner
- immer rummeckert.
- ständig hysterisch ist.
- Dir keinen Freiraum lässt.
- Dich ständig kritisiert.
- Im Arbeitsalltag, weil Kollege xy oder der/die Vorgesetzte…
- immer nur stresst.
- Dich mit Deinen Fähigkeiten nicht wahrnimmt.
- Dich ungerecht behandelt.
- Dich nie richtig versteht.
- Im Straßenverkehr, an der Supermarktkasse oder wo auch immer, weil der Volldepp vor Dir nicht aus den Füßen kommt und scheinbar „alle Zeit der Welt“ zu haben scheint 😉
Wenn Du dieses Programm lange genug fährst, wird es Dir möglicherweise Schritt für Schritt körperlich schlechter gehen und Symptome wie z.B. Bluthochdruck aufkommen. Ich bin dann damals zum Arzt gegangen und habe höflich darum gebeten, dass er mich doch bitte von den Symptomen befreien möge. Was ist Deine Lösung dafür?
Selbstverantwortung – das weiß ich jetzt – sieht grundlegend anders aus.
Vielleicht entscheidest Du Dich dazu, den „Stressfaktoren“ konsequent aus dem Weg zu gehen. Das klingt erstmal wie eine gute Idee – allerdings landest Du bei diesem Weg irgendwann in der Einsiedelei. Und selbst auf der einsamen Insel gibt es genug im Außen zu finden, was Du für Deine Unzufriedenheit und Deine schlechte Laune verantwortlich machen kannst.
Hier hilft ein Perspektivwechsel. Die Gründe, für das, was auch immer mir in meinem Leben widerfährt, nicht im Außen zu suchen, sondern in die Innenschau zu gehen.
- Was ist mein Beitrag zu der Situation, in der ich mich gerade befinde?
- Welche Trigger/roten Knöpfe sind bei mir am Start?
- Welche Gefühle liegen dahinter?
- Wo liegen die Ursachen für diese Trigger/roten Knöpfe?
- Was kann ich tun, um diese Ursachen aufzulösen und somit entspannter und freier durchs Leben zu gehen?
Wenn Du diese Situationen kennst, es Dir jedoch noch schwerfällt in die Selbstverantwortung zu gehen, melde Dich gerne bei mir.
